Diffusen Haarausfall bekämpfen

Diffuser Haarausfall ist ein rätselhaftes Phänomen. Wenn die Haare plötzlich ausfallen und auf dem ganzen Kopf kahle Stellen entstehen, führt dieser Zustand bei den Betroffenen oft zur Verunsicherung. Von diffusem Haarausfall sind Frauen wesentlich häufiger betroffen als Männer. Mit der richtigen Vorgehensweise bekommst du Haarprobleme wie den diffusen Haarausfall wieder in den Griff.

diffusor HaarausfallWas ist diffuser Haarausfall?

Bei diffusem Haarausfall kommt es darauf an, die Ursachen zu finden, damit die Haare wieder nachwachsen. Zu den Gründen für den übermäßigen Haarverlust können Schwankungen des Hormonspiegels, Stress, Infektionen oder Mangelzustände durch Diäten oder Ernährungsfehler zählen. Darüber hinaus kann auch die Einnahme bestimmter Medikamente zu Nebenwirkungen wie diffusem Haarausfall führen. Obwohl der Haarverlust meist harmlos ist, entstehen durch diffusen Haarausfall oft kahle Stellen auf dem Kopf.

Zu einer Glatze kommt es jedoch nur selten. Diffuser Haarausfall gilt nicht als eigenständige Krankheit, sondern wird eher als Symptom bezeichnet. Bei dieser Art des Haarverlusts wird zwischen zwei verschiedenen Formen unterschieden, abhängig davon, in welcher Phase des Haarzyklus der Haarausfall auftritt. Das Haarwachstum ist eine Art Kreislauf, der mit der Wachstumsphase beginnt.

Danach durchläuft jede Haarwurzel eine Übergangsphase, an die sich die Ruhephase anschließt, die zum Haarausfall führt. Falls ein schädigendes Ereignis zu einem frühen Zeitpunkt eintritt, können die Haare bereits in der Wachstumsphase ausfallen. Für diffusen Haarausfall kommen grundsätzlich eine Vielzahl an Ursachen infrage.

Welche Auslöser führen zu diffusem Haarausfall?

Hormonschwankungen sind häufige Auslöser für diffusen Haarausfall. Ähnlich wie andere Prozesse im Körper unterliegt auch das Haarwachstum hormonellen Einwirkungen. Wenn es in der Pubertät, nach der Geburt eines Kindes oder in den Wechseljahren zu Hormonveränderungen kommt, kann diffuser Haarausfall die Folge sein. Der verstärkte Haarverlust hat dann hormonelle Gründe und hört von selbst wieder auf, wenn der Hormonhaushalt wieder im Gleichgewicht ist.

Obwohl vermehrt Frauen vom diffusen Haarausfall betroffen sind, kann diese Form von Haarverlust auch bei Männern aller Altersklassen auftreten. Wenn du an diffusem Haarausfall leidest, liegt das verursachende Ereignis möglicherweise bereits zwei bis vier Monate zurück. Dass du die ersten Symptome erst später bemerkst, hängt mit den einzelnen Phasen des Haarzyklus zusammen. Da diffuser Haarausfall selten ohne Ursache auftritt, ist es wichtig, herauszufinden, was den übermäßigen Haarverlust ausgelöst hat. Funktionsstörungen der Schilddrüse können dazu beitragen, dass vermehrt Haare ausfallen. Diese Störung muss vom Hausarzt abgeklärt und anschließend behandelt werden, damit diffuser Haarausfall aufhört. Eisenmangel ist ein typisches Frauenproblem.

Meist entsteht der Mangel an diesem lebenswichtigen Mineralstoff durch den monatlichen Blutverlust. Im Wachstumsalter, bei Stress und in der Erholungsphase nach Krankheiten besteht ein erhöhter Eisenbedarf. Um die Ursache für diffusen Haarausfall zu finden, kann es sich lohnen, den Eisenspiegel zu überprüfen. Anhand einer einfachen Blutuntersuchung beim Hausarzt kann festgestellt werden, ob ein Eisenmangel vorliegt.

Diffuser Haarausfall durch Stress und psychische Belastungen

Stress und psychische Belastungen haben unmittelbare Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Wenn du ständig gestresst bist, kann diffuser Haarausfall die Folge sein. Gegen hohe Stressbelastungen hilft es, den Alltag zu strukturieren, damit du mehr Freizeit und die Möglichkeit hast, dich von einem stressigen Arbeitstag zu erholen. Oft helfen einfache Hausmittel wie eine Tasse Kräutertee oder ein Bad mit einem aromatischen Zusatz beim Entspannen.

Diffuser Haarausfall kann ein Alarmsignal des Körpers sein, wenn der Stresslevel zu hoch ist. Nährstoffmangel ist eine häufige Ursache für verschiedenste gesundheitliche Probleme. Eine gesunde Ernährung ist deshalb von großer Bedeutung, um Krankheiten und Störungen wie diffusem Haarausfall vorzubeugen. Eine Unterversorgung mit bestimmten Nährstoffen kann sich negativ auf das Haarwachstum auswirken und im Extremfall auch diffusen Haarausfall begünstigen.

Damit es nicht so weit kommt, ist es wichtig, für gesunde Ernährung zu sorgen. Mit einem guten Ernährungskonzept, das hauptsächlich vitamin- und nährstoffreiche Nahrungsmittel enthält, kannst du Ernährungsfehler ausgleichen und zu einem gesunden Haarwachstum beitragen, sodass es nicht zu Störungen wie dem diffusen Haarausfall kommt.

Warum mechanische Reize und ungeeignete Haarpflegemittel diffusen Haarausfall begünstigen können

Mechanische Reize durch Haarbehandlungen oder zu heißes Föhnen können das Haar und die Kopfhaut extrem belasten und unter Umständen auch diffusen Haarausfall begünstigen. Heiße Glätteisen reizen die Haare und können durchaus zum vorzeitigen Haarverlust beitragen. Die meisten Mittel, die zum Tönen und Färben der Haare verwendet werden, enthalten chemische Inhaltsstoffe. Oft sind die Substanzen schädlich für das Haar, sodass es bei häufiger Anwendung zum Haarverlust kommt.

Neben falschen Haarpflegeprodukten sind auch Pflegefehler für Haarprobleme wie den diffusen Haarausfall verantwortlich. Unverträgliche Shampoos oder Haarspülungen können die Kopfhaut reizen und damit das Haarwachstum stören. Wenn du an diffusem Haarausfall leidest, solltest du ein mildes Shampoo, das keine künstlichen Zusatzstoffe enthält, verwenden. Häufig wird darüber berichtet, dass Medikamente zahlreiche Nebenwirkungen haben können. Abhängig vom Arzneimittel kann auch diffuser Haarausfall zu den unerwünschten Zusatzwirkungen zählen. Wenn du Medikamente einnehmen musst, solltest du dich über die möglichen Nebenwirkungen informieren.

Entsprechende Angaben findest du meist auf dem Beipackzettel. Falls diffuser Haarausfall auf die Einnahme bestimmter Arzneimittel zurückzuführen ist, solltest du deinen Arzt darüber informieren. Oft besteht die Möglichkeit, das Präparat zu wechseln. Zu den Medikamentengruppen, die besonders häufig mit diffusem Haarausfall in Verbindung gebracht werden, zählen unter anderem Antibiotika, blutverdünnende Arzneimittel sowie Schmerzmittel, ACE-Hemmer und Betablocker.

Hängt diffuser Haarausfall mit der Jahreszeit zusammen?

In der Wissenschaft wurde vor einiger Zeit ein Zusammenhang zwischen den Jahreszeiten und dem Auftreten von diffusem Haarausfall festgestellt. Demnach sollen vor allem Frauen im Frühjahr und im Herbst mehr Haare verlieren als im Sommer und im Winter. Dieses Thema ist allerdings noch nicht vollständig erforscht, sodass der jahreszeitbedingte diffuse Haarausfall größtenteils auf Vermutungen beruht. Verstärkter Haarverlust führt jedoch meist zu kahlen Stellen auf dem Kopf.

Es ist deshalb wichtig, die Ursachen für diffusen Haarausfall möglichst rasch zu finden und zu beseitigen. Einen Nährstoffmangel kannst du beispielsweise durch die Zufuhr von Nähr- und Aufbaustoffen und B-Vitaminen sowie durch eine gesunde Ernährung ausgleichen. Achte darauf, dass in deinem täglichen Speiseplan vitaminreiche Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse vorkommen. Unabhängig davon, ob diffuser Haarausfall durch eine Ernährungsumstellung, die Gabe von Vitaminpräparaten oder Medikamente behandelt wird, muss eine Behandlung mindestens drei bis sechs Monate dauern.

Neben gesunder Ernährung ist ausreichend Schlaf äußerst wichtig, wenn du Haarprobleme wie diffusen Haarausfall bekämpfen willst. Dein Körper benötigt genügend Zeit zur physischen Regeneration. Bei Schlafmangel können wichtige körperliche Prozesse nicht richtig ablaufen. Deshalb kommt es bei lang andauernder Schlaflosigkeit oft zu verschiedenen gesundheitlichen Probleme. Achte auf regelmäßige Schlafenszeiten und eine angenehme Schlafumgebung, damit du fit bleibst und Symptomen wie diffusen Haarausfall vorbeugst. Es gibt viele Möglichkeiten, um diffusem Haarverlust entgegenzuwirken.

Das kannst du gegen diffusen Haarausfall tun!

Wenn du die Ursache für diffusen Haarausfall nicht kennst, ist es sinnvoll, einen Arzt aufzusuchen. Dein Hausarzt wird einige Untersuchungen durchführen, um die genaue Ursache für deinen Haarverlust herauszufinden. Mit sportlichen Aktivitäten und Entspannung kannst du selbst für einen Ausgleich im stressigen Alltag sorgen und somit auch indirekt Haarproblemen wie dem diffusen Haarausfall vorbeugen. Damit das Haarwachstum gefördert wird, ist es wichtig, die Haarwurzeln mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen.

Zur Versorgung der Haarwurzeln sind insbesondere die Vitamine der B-Gruppe sowie das Spurenelement Zink geeignet. Substanzen wie dem Koffein wird eine stimulierende Wirkung nachgesagt. Deshalb ist Koffein als Wirkstoff in vielen Haarpflegemitteln, die gegen Haarausfall wirken sollen, enthalten. Nach Beseitigung der Ursachen kann diffuser Haarausfall noch circa zwei bis drei Monate anhalten. Dies liegt daran, dass sich ein Teil der Haare in der Ruhe- oder Ausfallphase befindet und deshalb ausfällt.

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